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Erinnerung an Max Carstanjen (1856 - 1934) - Brückenbauer, Werksleiter, Begründer des Großwehrbaus in Gustavsburg

Autor(en): K. F. Walbrach
Medium: Fachartikel
Sprache(n): de 
Ausgabe: "Bautechnik", Dezember 2006, n. 12 v. 83
Seite(n): 854-867
DOI: 10.1002/bate.200610075
Abstrakt:

Für den Bau einer Eisenbahnbrücke über den Rhein oberhalb von Mainz richtete die Nürnberger Maschinenfabrik Klett & Co. 1860 eine Baustelle auf der "Mainspitze" ein, aus der in den folgenden Jahren die Brückenbauwerkstatt Gustavsburg entstand. Nach Heinrich Gerber (1832 - 1912) und Anton Rieppel (1852 - 1926) war Max Carstanjen von 1901 bis 1923 Leiter dieses bedeutenden Werkes, das später zur MAN gehörte. In Planung und Bauvorbereitung von Brücken und Stahlhochbauten im In- und Ausland hat er dort Hervorragendes geleistet (z. B. Schwebebahn Wuppertal, Straßenbrücke Worms, Festhalle Frankfurt/M). Sein besonderes Interesse galt aber der theoretischen und praktischen Bearbeitung von Fragen der Wasserbewegung und der Stauregulierung von Flüssen, wofür er das Walzenwehr entwickelte, sowie den verschiedenen Bauarten von Schiffshebewerken.

Stichworte: Eisenbahnbau, Brückenbau, Hydrodynamik, Regierungsbaumeister, MAN, Staukörper, regelbarer Verschluß, Klappenwehr, Walzenwehr, Schiffshebewerke
Verfügbar bei: Wilhelm Ernst und Sohn - Verlag für Architektur und technische Wissenschaften GmbH & Co. KG        Wiley Online Library

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Reference-ID: r0059533
Erstellt am: 19.11.2010
Zuletzt geändert am: 27.02.2013